Daniel Heiss, Marc Schütze
Agent Provokateur, 2026
Generative multi-agent installation, custom software, various screens, projector, sound, camera, sensors
Generative Multi-Agenten-Installation, Individualsoftware, verschiedene Bildschirme, Projektor, Kamera, Sensoren, Ton
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
Agent Provokateur is an experimental installation in which specialized AI systems work together to perform creative tasks such as research, the generation of images and sounds, as well as directing and compositional decisions. The installation generates visual and acoustic presentations in continuous cycles that are not predetermined but are constantly recreated through the interaction of individual AI agents.
At the heart of the work lies the question of authorship and artistic agency. Who “creates” a work when machines make decisions independently? Agent Provokateur explores how far such autonomous AI systems can operate in an artistic context, while also revealing their limitations.
The audience is part of the installation: cameras and sensors capture the people present and integrate their movements and data into the ongoing processes. In this way, Agent Provokateur “provokes” on two levels: through the experimental exploration of the creative possibilities of autonomous AI agents, and by involving us without being asked.
Image and sound recordings created during the exhibition are not stored, archived, or shared with external service providers.
Agent Provokateur ist eine experimentelle Installation, in der spezialisierte KI-Systeme zusammenarbeiten und kreative Aufgaben wie Recherche, die Erzeugung von Bildern und Klängen sowie Regie- und Kompositionsentscheidungen übernehmen. Die Installation erzeugt in fortlaufenden Zyklen visuelle und akustische Präsentationen, die nicht vorher festgelegt sind, sondern immer wieder neu durch das Zusammenspiel einzelner KI-Agenten entstehen.
Im Zentrum der Arbeit steht die Frage nach Autorschaft und künstlerischer Handlungsmacht. Wer „erschafft“ ein Werk, wenn Maschinen eigenständig Entscheidungen treffen? Agent Provokateur untersucht, wie weit solche autonome KI-Systeme im künstlerischen Kontext agieren können, und macht zugleich ihre Grenzen sichtbar.
Das Publikum ist dabei Teil der Installation: Kameras und Sensoren erfassen die anwesenden Personen und integrieren deren Bewegungen und Daten in die laufenden Prozesse. So „provoziert“ Agent Provokateur auf zwei Ebenen: durch die experimentelle Auslotung kreativer Möglichkeiten von autonomen KI-Agenten, und dadurch, dass es uns ungefragt einbezieht.
Bild- und Tonaufnahmen, die in der Ausstellung von Besucherinnen und Besuchern entstehen, werden nicht gespeichert, archiviert oder an externe Dienstleister weitergegeben.